Können Diabetes und sexuelle Dysfunktion zusammenhängen?

Junges Pärchen. Sexuelle Dysfunktion tritt häufig bei Diabetes auf.
Bild: fotolia

Sexuelle Dysfunktion, d.h. vermindertes Lustempfinden und Orgasmus-Schwierigkeiten, werden bei Menschen mit Diabetes häufiger beobachtet als bei Nichtdiabetikern. Die Ursachen dafür sind nicht hinreichend geklärt, vermutet werden ein hormonelles Ungleichgewicht und eine beeinträchtigte vegetative Nervenfunktion.

Als erste Maßnahmen sollte vor allem eine optimale Einstellung des Blutzuckers angestrebt werden. Darüber hinaus wird berichtet, dass die Antibabypille sowie das Medikament Sildenafil (Viagra) positive Auswirkungen auf eine sexuelle Dysfunktion haben können. In jedem Fall sollte das therapeutische Vorgehen mit einem erfahrenen Arzt besprochen werden.

Die häufigste Ursache für eine sexuelle Dysfunktion sind jedoch – bei Menschen mit Diabetes wie auch bei Gesunden – psychische Faktoren, wie etwa Beziehungsängste, traumatische Erlebnisse oder innere Konflikte. Sie sollten bei einer Behandlung nicht außer Acht gelassen werden.

Weitere Informationen:
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
Diabetes Ratgeber: Diabetes und Sexualität


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Letzte Aktualisierung: 09.05.2019

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