Wie wird der Blutzucker nachts reguliert und welche Besonderheiten sind zu beachten?

Schlafende Frau: nachts kann es zu Blutzucker-Schwankungen kommen
Bild: fotolia

Da nachts gewöhnlich keine Nahrung aufgenommen wird, kann es zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel kommen. Der Körper kann dem entgegensteuern, indem das Hormon Glucagon, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird, die Glukosefreisetzung in der Leber aktiviert. Diese Funktion bleibt in der Regel auch bei Diabetikern erhalten. Allerdings kann es durch das Wirken der Langzeitinsuline zu einem zu starken Blutzuckerabfall kommen. Die Folge kann eine überschießende Gegenregulation sein, die zu hohen Blutzuckerspiegeln am Morgen führt (Somogyi-Effekt).

Bei der Einstellung auf Insulin sollte der Patient regelmäßig und zu verschiedenen Tageszeiten den Blutzuckerspiegel messen und diese notieren. Wichtig ist auch, die jeweils verabreichten Insulinmengen dazuzuschreiben. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt kann so die optimale Insulindosis gefunden werden.

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Letzte Aktualisierung: 09.05.2019

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