Die Entstehung von Diabetes ist ein komplexer Prozess. Verantwortlich für die Krankheitsentstehung sowohl von Typ1- als auch Typ-2-Diabetes ist ein Zusammenspiel von Lebensstil- und Umweltfaktoren sowie von Genen, in denen die Baupläne der einzelnen Mitspieler im Zuckerstoffwechsel festgelegt sind. Dabei sind viele Gene beziehungsweise Genvarianten beteiligt.

Mittlerweile stellt die Forschung immer mehr Hypothesen auf, warum die Zahl der Erkrankten zunimmt. Auch gelingt es immer besser, Patienten mit einem hohen Diabetesrisiko zu identifizieren und so frühzeitig der Krankheitsentstehung entgegenzuwirken.

Lesen Sie in unserem aktuellen Monatsschwerpunkt mehr über die individualisierte Vorhersage und Vorbeugung von Diabetes.

Risikofaktoren für Typ-1-Diabetes: Die Erforschung von Risikofaktoren für die Entstehung von Typ-1-Diabetes ist einerseits für das Krankheitsverständnis wichtig, andererseits bietet sie die Möglichkeit, identifizierte Risikofaktoren möglicherweise so zu beeinflussen, dass die Entstehung der Erkrankung verhindert oder verzögert werden kann. …weiter

Genforschung zu Typ-1-Diabetes: Weniger als zehn Prozent aller Menschen, die ein erhöhtes genetisches Risiko aufweisen, erkranken jemals an Typ-1-Diabetes. Daher scheinen neben den Genen auch Umweltfaktoren eine wesentliche Rolle in der Krankheitsentstehung zu spielen. ...weiter

Frühe Diagnose von Typ-1-Diabetes: Im frühesten Stadium der Entstehung von Typ-1-Diabetes, noch vor dem Auftreten von Insel-Autoantikörpern, kann das Diabetesrisiko anhand von Familienanamnese und genetischer Veranlagung eingeschätzt werden. …weiter

Prävention und Impfung: Das gegenwärtige Spektrum an präventiven Behandlungsstrategien des Typ-1-Diabetes ist vielfältig und umfasst neben vorwiegend immuntherapeutischen Ansätzen auch entzündungshemmende Therapien sowie die gezielte Beeinflussung von Umweltfaktoren. …weiter

Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes: Eine genetische Veranlagung für Typ-2-Diabetes bildet wahrscheinlich die Grundlage, auf der lebensstilbedingte Faktoren die Erkrankung begünstigen. …weiter

Genforschung zu Typ-2-Diabetes: Vererbt wird nicht die Erkrankung selbst, sondern eine Veranlagung zur Erkrankung. Das individuelle Risiko setzt sich aus äußeren (Übergewicht, Bewegungsmangel) und genetischen Faktoren zusammen, deren Zusammenspiel („Epigenetik“) noch weitgehend unerforscht ist. …weiter

Vorbeugung mit Nutrigenomik: Seit einigen Jahren erforschen Wissenschaftler das Wechselspiel zwischen Ernährungsfaktoren und dem menschlichen Erbgut. Die Perspektive ist, mit Hilfe einer genetischen Analyse individuelle Ernährungsempfehlungen geben zu können und so Krankheitsrisiken zu verringern. …weiter

Schließen
Informationen zum Inhalt

Quellen

Thiering, E. et al: Long-term exposure to traffic-related air pollution and insulin resistance in children: results from the GINIplus and LISAplus birth cohorts. In: Diabetologia, 2013, DOI: 10.1007/s00125-013-2925-x

Hart, L. M. et al.: The CTRB1/2 locus affects diabetes susceptibility and treatment via the incretin pathway. In: Diabetes, 2013, 62 (9): 3275-3281

Pharmazeutische Zeitung online: Typ-1-Diabetes: Neue Theorien zur Entstehung

 

 

Letzte Aktualisierung

18. März 2014

zum Seitenanfang
Druckversion

Wir verwenden Cookies um Ihnen den Besuch der Webseite so angenehm wie möglich zu machen. Wir benötigen Cookies um die Dienste ständig zu verbessern, bestimmte Features zu ermöglichen und wenn wir Dienste bzw. Inhalte Dritter einbetten, wie beispielsweise den Videoplayer. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Wir verwenden unterschiedliche Arten von Cookies. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Cookie-Einstellungen zu personalisieren:

Einstellung anzeigen.
In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Informationen.

Dort können Sie Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern.