Typ-2-Diabetes: Prävention

Eine Reihe qualitativ hochwertiger, internationaler Studien konnte zeigen, dass Primärpräventions-Strategien wie Lebensstiländerungen das relative Risiko, aus einer gestörten Glukosetoleranz (Prädiabetes) Diabetes zu entwickeln, um bis zu 70 Prozent sinken lassen.

Wichtige Maßnahmen von Lebensstiländerungen sind:

  • Gewichtsreduktion um fünf Prozent

  • Vier Stunden körperliche Aktivität pro Woche, denn Bewegung sorgt dafür, dass Insulin wieder besser wirken kann und die energieverbrauchende Muskelmasse zunimmt

  • Aufnahme von 15 g Ballaststoffen pro 1000 Kilokalorien
  • Reduktion der Fettzufuhr auf maximal 30 Prozent der täglichen Energieaufnahme
  • Begrenzung der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren auf zehn Prozent der täglichen Kalorienzufuhr

Neben Lebensstilmodifikationen können auch bestimmte Medikamente hilfreich sein, die Primärprävention eines Typ-2-Diabetes zu unterstützen.

Wie die Tübinger TULIP-Studie gezeigt hat, profitieren jedoch nicht alle Menschen mit Prädiabetes von lebensstilmodifizierenden Maßnahmen. Etwa 20 bis 25 Prozent sprechen darauf ungenügend an (sogenannte Non-Responder). Genetische Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Kurz und einfach erklärt im Video: Typ-2-Diabetes - früher erkennen und vorbeugen (Länge: 1.44 Min)

© Diabetesinformationsdienst München / Helmholtz Zentrum München / Deutsches Zentrum für Diabetesforschung

 

 

Vitamin D könnte das Risiko für Typ-2-Diabetes senken

Menschen mit einer guten Vitamin-D-Versorgung tragen ein geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Personen mit einer geringeren Konzentration von Vitamin D im Blut haben dagegen ein erhöhtes Risiko. Dieser Effekt könnte unter anderem auf die entzündungshemmende Wirkung von Vitamin D zurückzuführen sein.

Schließen
Informationen zum Inhalt

Quellen:

  • Hemmingsen, B. et al.: Diet, physical activity or both for prevention or delay of type 2 diabetes mellitus and its associated complications in people at increased risk of developing type 2 diabetes mellitus. In: Cochrane Database Syst Rev. 2017 Dec 4;12:CD003054. doi: 10.1002/14651858.CD003054.pub4.

Letzte Aktualisierung:

21. Juni 2018

zum Seitenanfang
Druckversion

Wir verwenden Cookies um Ihnen den Besuch der Webseite so angenehm wie möglich zu machen. Wir benötigen Cookies um die Dienste ständig zu verbessern, bestimmte Features zu ermöglichen und wenn wir Dienste bzw. Inhalte Dritter einbetten, wie beispielsweise den Videoplayer. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Wir verwenden unterschiedliche Arten von Cookies. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Cookie-Einstellungen zu personalisieren:

Einstellung anzeigen.
In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Informationen.

Dort können Sie Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern.