Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes tritt meist erst im Erwachsenenalter auf, allerdings verschiebt sich das Alter der Erstdiagnose mehr und mehr hin zu jüngeren Jahrgängen. Jugendliche bekommen in Deutschland (noch) selten Typ-2-Diabetes. Sie sind aber durch Übergewicht und Bewegungsmangel immer mehr gefährdet, diesen Typ der Erkrankung zu entwickeln. Typ-2-Diabetes könnte in vielen Fällen verhindert werden. Schon relativ kleine Änderungen des Lebensstils reichen oft aus, um das Risiko signifikant zu senken. Wissenschaftler hoffen, durch das bessere Verständnis der Krankheitsmechanismen in Zukunft individuellere Präventions- und Therapiemaßnahmen entwickeln zu können.

AKTUELLES AUS DER FORSCHUNG: Nachrichten, Ergebnisse aus klinischen Studien und Forschungslabors, Veranstaltungshinweise und mehr ...weiter

GRUNDLAGEN: Rund 90 Prozent aller Diabetiker leiden an Typ-2-Diabetes (früher auch Altersdiabetes). Während beim Typ-1-Diabetes die Insulinproduktion und -ausschüttung nicht mehr funktioniert, entwickeln Typ-2-Diabetiker ...weiter

VERBREITUNG: Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung in den westlichen Industrienationen. Nach Angaben der Internationalen Diabetes-Föderation waren 2014 weltweit etwa 387 Mio. Menschen an Diabetes erkrankt. ...weiter

RISIKOFAKTOREN: Genetisches Risiko, Übergewicht und Bewegungsmangel, riskante Ernährungsgewohnheiten, Rauchen, Fetteinlagerungen in die Leber, Schlafstörungen, psychosoziale Faktoren und Medikamente als Risikofaktoren ...weiter

DIAGNOSE: Bei vielen Patienten bleibt Typ-2-Diabetes lange Zeit unerkannt, denn die Symptome sind oft unspezifisch. Erschwerend kommt hinzu, dass die Krankheitssymptome bei älteren Menschen häufig als altersbedingt verkannt werden. ...weiter

THERAPIEN: Für jeden Menschen mit Diabetes ist die sog. Basistherapie angezeigt: Bewegung, gesunde Ernährung, Stressbewältigung und Gewichtsabnahme. Erstes Ziel ist es, den Blutglukosespiegel durch Lebensstiländerungen zu senken ...weiter

PRÄVENTION: Eine Reihe qualitativ hochwertiger, internationaler Studien konnte zeigen, dass Präventionsstrategien wie Lebensstiländerungen, das Risiko aus einer gestörten Glukosetoleranz Diabetes zu entwickeln sinken lassen. ...weiter

FORSCHUNGSANSÄTZE: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung, Forschungsverbund DIAMANT, Forschungsverbund DECODIA, der Forschungsverbund Diab-Core, Forschungsverbund "Biomarkers" und andere. ...weiter

WEITERE INFOMATIONEN: Forschungseinrichtungen, Internet, Bücher und Übersichtsliteratur, wissenschaftliche Literatur ...weiter

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