Wie zahlreiche Studien belegen, besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem sozialen Status einerseits und dem Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten andererseits. So leiden Kinder und Erwachsene aus schwächeren sozialen Schichten (z.B. niedriges Bildungsniveau, geringes Einkommen) häufiger unter chronischen Krankheiten und haben in der Regel eine geringere Lebenserwartung. Darüber hinaus ist die Häufigkeit von Zigarettenkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel bei sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten deutlich höher als bei Menschen in den oberen Statusgruppen.

Die gesundheitlichen Unterschiede zwischen den sozialen Schichten machen auch vor Menschen mit Diabetes nicht Halt. Da die wichtigsten Risikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes ungleich verteilt sind, ist auch der Anteil von Menschen mit Typ-2-Diabetes in den unteren Statusgruppen besonders hoch. Hinzu kommt, dass sozial benachteiligte Menschen mit Diabetes vergleichsweise häufiger unter diabetesbedingten Komplikationen leiden. Ob diese sozialen Unterschiede auch beim Typ-1-Diabetes zum Tragen kommen, ist bisher kaum untersucht. Es gibt jedoch Anzeichen für einen Zusammenhang zwischen dem Sozialstatus und der Neuerkrankungsrate bei Typ-1-Diabetes.

Lesen Sie mehr zu unserem Monatsschwerpunkt Diabetes und soziale Ungleichheit.

Waage

Risikofaktoren: Übergewicht, Bewegungsmangel, riskante Ernährungsgewohnheiten oder Rauchen: Typ-2-Diabetes könnte in vielen Fällen verhindert werden. Schon relativ kleine Änderungen des Lebensstils reichen oft aus, um das Erkrankungsrisiko signifikant zu senken.  …weiter

Insulin-Pen

Typ-1-Diabetes: Die Zahl der Typ-1-Diabetiker steigt an. Neben genetischen Faktoren spielen beispielsweise auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Typ-1-Diabetes. …weiter

Versivhjertenkarte

Soziales: Krankenkassen übernehmen einen Großteil der Kosten für die Behandlung und Therapie von Diabetikern. So werden die Kosten für Arzneimittel, die zugelassen und erstattungsfähig sind, von den gesetzlichen Krankenkassen komplett übernommen. …weiter

Patientenschulung

Patientenschulung: Eine Patientenschulung oder ein Patiententraining kann die ärztliche Beratung und Betreuung zwar nicht ersetzen, dennoch ist sie ein wichtiger Bestandteil der Diabetes-Therapie. ...weiter

Blutzuckertagebuch

Selbstkontrolle: Mit einer guten Einstellung des Stoffwechsels von Beginn der Erkrankung an können Betroffene ein Leben führen wie Nicht-Diabetiker. Zudem kann die Selbstkontrolle zur Vorbeugung diabetischer Folgeerkrankungen beitragen, wie eine Reihe von Studien bestätigt haben. ...weiter

Menschenansammlung

Versorgungsforschung: Bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus spielt die Versorgungsforschung eine immer wichtigere Rolle: Die Patienten sollen optimal versorgt sein, aber die Kosten für diese Versorgung müssen in Grenzen gehalten werden. ...weiter

aufgeschlagenes Buch

Literaturhinweise: Hier finden Sie eine Auswahl an interessanten und relevanten Publikationen zum Thema. ...weiter

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