Unter den möglichen Folgeschäden bei Diabetes kommt der Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) und dem Herzinfarkt die größte Bedeutung zu. Männliche Diabetiker haben ein etwa zweifach, weibliche ein etwa dreifach höheres Risiko für einen Herzinfarkt. Besonders häufig sind ältere Typ-2-Diabetiker betroffen, der Herzinfarkt liegt aber auch bei Diabetikern vor dem 50. Lebensjahr an erster Stelle der Todesursachen.

Diabetiker zählen 15 Jahre früher als Nichtdiabetiker zur Hochrisikogruppe für Erkrankungen, die das Herz oder die Blutgefäße betreffen. Arteriosklerotische Gefäßveränderungen betreffen sowohl Typ-1-Diabetiker als auch Typ-2-Diabetiker in einem früheren Alter als Nichtdiabetiker. Auch Gefäßverengungen bilden sich bei Diabetikern häufiger und zugleich an mehreren unterschiedlichen Gefäßarealen (koronar, zerebral und peripher).

Gängige Diagnoseverfahren sind unter anderem ein Belastungs-EKG oder ein Ultraschall beim Ergometerfahren. Zur Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Krankheiten ist eine möglichst gute Blutzuckereinstellung unabdingbar. Weiterhin ist eine grundsätzliche Lebensstiländerung – Gewichtsabnahme, Rauchverzicht, mehr körperliche Bewegung und gesunde Ernährung – wichtig.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserem Monatsschwerpunkt Diabetes und Herz.


Folgeschäden: Die ersten zehn Jahre der Diabeteserkrankung und die Einstellung des Blutzuckers bestimmen das Risiko für Folgeerkrankungen. ...weiter

Diabetes und Gefäße: Bei Diabetikern entwickeln sich arteriosklerotische Ablagerungen in den Blutgefäßen schneller als bei Gesunden ...weiter

Risikofaktoren: Die wesentlichen Risikofaktoren für Herzgefäßerkrankungen sind Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Alter sowie eine familiär gehäuft auftretende koronare Herzkrankheit. ...weiter

Diagnose: Meist ist ein plötzlich auftretender dumpfer Schmerz in der Brust (Angina pectoris) Anlass für eine Untersuchung beim Arzt. ...weiter

Prävention und Therapie: Prävention und Therapie gehen fließend ineinander über. Eine große Rolle spielt die optimale Blutzuckereinstellung, die das Herz-Kreislauf-Risiko um bis zu 50 Prozent verringert. ...weiter

Unterzuckerung (Hypoglykämie): Wenn der Blutzucker von Diabetikern in zu niedrige Bereiche sinkt, drohen unter Umständen Schäden des Herzens bis hin zum Infarkt. ...weiter

Blutzucker-Selbstkontrolle: Selbstkontrolle kann zur Vorbeugung sowohl akuter (z.B. Unter- und Überzuckerung) als auch chronischer diabetischer Komplikationen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen) beitragen. ...weiter

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