Diabetes A-Z

Grafik: Hans H. Guldner



A
B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z


A

Abdominale Adipositas

Adipositas, bei der vor allem das Bauchfett vermehrt ist. Die abdominale Adipositas ist mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten verbunden.
 

ACE-Hemmer

Arzneistoffe zur Behandlung von Bluthochdruck.
 

Aceton

Stoff, der bei der Verbrennung von Fett als Nebenprodukt entsteht. Aceton kann den Körper übersäuern, wenn zu viel davon vorhanden ist.
 

Adenosintriphosphat (ATP)

Energiereiches Molekül, das die Energie für den Großteil der zellulären Prozesse darstellt.
 

Adipokine

Bioaktive Moleküle, die das Fettgewebe als endokrines Organ bildet. Die Adipokine sind nicht nur an der Steuerung physiologischer und krankhafter Prozesse im Fettgewebe beteiligt. Sie können auch in anderen Organen wirken und regulieren z.B. den Glukose- und Lipidstoffwechsel.
 

Adiponectin

Hormon, das in den Fettzellen des Körpers produziert wird. Sind die Fettspeicher gut gefüllt, wird Adiponectin herunter reguliert. Dadurch sinkt die Empfindlichkeit der Zielgewebe gegenüber Insulin. Je niedriger der Adiponectin-Spiegel, desto höher ist z.B. das Risiko für Typ-2-Diabetes, aber auch für einige weitere Erkrankungen.
 

Adipositas

Starkes Übergewicht mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 und mehr. Adipositas wird in drei Schweregrade mit steigenden gesundheitlichen Risiken eingeteilt.
 

Adipozyten

Fettzellen - Sie fungieren als Energiespeicher.
 

AGE (advanced glycation end products)

Klasse von Substanzen die kontinuierlich im Körper entstehen als Teil des Alterungsprozesses. Sie werden aber auch von außen über Rauchen oder die Nahrung aufgenommen. AGEs werden auch im Immunsystem von Diabetikern nachgewiesen.
 

Albuminurie

Albumin ist ein wichtiges Körpereiweiß, das in der Leber gebildet wird. Es wird normalerweise nicht mit dem Urin ausgeschieden. Von einer Albuminurie spricht man, wenn der Albuminwert im Urin zu hoch ist, was Zeichen für eine Nierenschädigung z.B. - bei Diabetes – sein kann. Vgl. auch - Mikroalbuminurie und Makroalbuminurie.
 

Allel

Zustandsform eines Gens.
 

Angiopathie

Im Zusammenhang mit Diabetes: Gefäßschäden als Spätkomplikation der Erkrankung.
 

Angioplastie

Medizinischer Eingriff zur Dehnung bzw. Öffnung verstopfter oder eingeengter Blutgefäße ohne eigentliche Operation.
 

Antidiabetika, orale

Diabetes-Medikamente, die nicht gespritzt, sondern als Tablette eingenommen werden. Sie werden zur Therapie des Typ-2-Diabetes eingesetzt.
 

Antigene

Stoffe, an die sich bestimmte Antikörper gezielt binden können. Antigene sind meist Proteine, können aber auch Kohlenhydrate, Lipide oder andere Komponenten sein.
 

Antihypertensiv

Einem erhöhten Blutdruck entgegenwirkend, d.h. blutdrucksenkend.
 

Antikörper

Lösliche Proteine, die an körperfremde Stoffe (Antigene) wie Krankheitserreger binden und sie auf diese Weise kennzeichnen. Das Immunsystem kann anschließend eine Gegenreaktion in Gang setzen und die Eindringlinge bekämpfen.
 

Antioxidantien

Pflanzliche Stoffe, die die Zellen und Erbinformation vor Schäden durch Sauerstoffradikale schützen. Auf Grund dieser Eigenschaften werden sie oft zur Krebsvorbeugung empfohlen. Antioxidantien finden sich in vielen Obst- und Gemüsesorten.
 

Arteriolen

Kleine Arterien, die im Blutkreislauf hinter den Arterien und vor den arteriellen Kapillaren liegen.

Arteriosklerose

Verengung und Verhärtung der Innenwände der Schlagadern (Arterien) durch Ablagerungen. Die Arteriosklerose behindert den Blutfluss.
 

AT-1-Rezeptor-Antagonisten

Arzneistoffe, die den Blutdruck senken, indem sie das Hormon Angiotensin II hemmen und auf diese Weise die Gefäße erweitern.
 

ATP

Autoimmunerkrankung

Störung, bei der sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Beim Typ-1-Diabetes werden auf diese Weise die Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört.
 

Autoinducer-Moleküle

Chemische Botenstoffe, die an Rezeptoren auf Bakterienoberflächen binden. Sobald eine kritische Menge Autoinducer-Moleküle angedockt haben, werden ganze Gensysteme in den Bakterien angeschaltet, „aktivierte“ Bakterien setzen ihrerseits vermehrt Signalstoffe frei, so dass sich die Bakterien gegenseitig positiv rückkoppeln. 
 

Autosomal-rezessiv

Von autosomal-rezessiver Vererbung spricht man, wenn das defekte Allel (Genausprägung) auf beiden homologen Chromosomen vorliegen muss, damit die Krankheit bzw. das Merkmal zum Ausbruch kommt. Es erkranken nur homozygote (beide Allele sind für ein bestimmtes Merkmal gleich) Träger des betroffenen Allels.
 

Nach oben

B

Ballaststoffe

Vielfachzucker, die für den Menschen nicht verdaubar sind, zum Beispiel Zellulose. Ballaststoffe machen satt und fördern den Stuhlgang. Daneben verlangsamen sie die Aufnahme von Zucker und Cholesterin im Darm.
 

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Drüse des Magen-Darm-Trakts, die die Verdauung unterstützt. Daneben produziert sie die Hormone Insulin und Glucagon.
 

Basalinsulin

Grundbedarf an Insulin, den die Bauchspeicheldrüse unabhängig von den Mahlzeiten abgibt.
 

Betablocker

Gruppe von Arzneistoffen vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck. Sie blockieren die sogenannten Beta-Adrenorezeptoren an die normalerweise das Stresshormon Adrenalin und der Neurotransmitter Noradrenalin andocken. Die Stresshormone werden so in ihrer Wirkung gehemmt.
 

Beta-Zellen

Zelltyp im Gewebe der Bauchspeicheldrüse, der das Hormon Insulin ausscheidet.
 

Binge Eating

Essstörung, die gekennzeichnet ist durch periodisch auftretende Heißhungerattacken. Binge Eating kann bei Adipositas eine Rolle spielen.
 

Biomarker

Produkte von Organismen, die als Indikatoren für Gesundheit oder Krankheit herangezogen werden können.
 

Blutzucker, Blutzuckerspiegel

Menge an im Blut vorhandenem Zucker. Der Blutzuckerspiegel wird durch die Hormone Insulin und Glucagon beeinflusst.
 

Body-Mass-Index (BMI)

Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Maß dafür, ob das Körpergewicht im Normalbereich liegt oder nicht. Er wird an Hand der Körpergröße und des Gewichts nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht geteilt durch Körpergröße zum Quadrat (kg/m2). Der Bereich für einen optimalen Body-Mass-Index unterscheidet sich abhängig von der Altersgruppe.
 

Broteinheit

Maß für die Menge an Kohlenhydraten, die in einem Lebensmittel enthalten sind. 1 BE entspricht in Deutschland etwa 12 g Kohlenhydraten.
 

Bulimie

Ess-Brechsucht - Die Bulimie ist gekennzeichnet durch Essattacken, bei denen große Nahrungsmengen verschlungen werden, und daran anschließende Brechattacken. Das Gewicht der Betroffenen bewegt sich zumeist im Normalbereich im Gegensatz zur Magersucht, bei der die Patienten stark untergewichtig sind.
 

Nach oben

C

C-reaktives Protein

Protein, das in der Leber gebildet und ins Blut abgegeben wird. Die Konzentration im Blut steigt bei entzündlichen Erkrankungen an.
 

Cholesterin

Das Cholesterin gehört zu den Fetten und ist im Wesentlichen aus einem Kohlenwasserstoffgerüst aufgebaut. Es kann über die Nahrung in den Körper gelangen, wird aber auch eigenständig produziert, hauptsächlich in der Leber. Das Cholesterin kann sich in Form von Komplexen organisieren, die eine niedrige Dichte (LDL) oder eine hohe Dichte (HDL) haben. Das Mengenverhältnis zwischen diesen beiden Formen korreliert mit dem Risiko für Herzerkrankungen. Im Normalfall sollte es LDL/HDL gleich 3,5 betragen.
 

Chromosomenaberration

Veränderung der Struktur oder Anzahl der Chromosomen eines Organismus.
 

Computertomographie (CT)

Bildgebendes Verfahren zur Darstellung innerer Organe und Gewebe mithilfe von Röntgenstrahlung. Aufnahme eines dreidimensionalen Bildes aus vielen flachen (d.h. zweidimensionalen) Röntgenbildern mit Hilfe eines Computers.
 

Cortisol

Hormon der Nebennierenrinde, das bei Stress vermehrt ausgeschüttet wird. Bei vielen Übergewichtigen ist das Stresshormon dauerhaft aktiviert.
 

Nach oben

D

Diabetes insipidus

Meist genetische bedingte Erkrankung, im Volksmund auch Wasserdiabetes genannt,  bei der die Nieren das aus dem Blut filtrierte Wasser nicht in ausreichender Menge zurückgewinnen. Dadurch müssen unbehandelte Patienten bis zu 20 Liter Wasser am Tag ausscheiden und haben ständig Durst. Auch Wasserdiabetes genannt
 

Diabetischer Fuß

Folgekomplikation des Diabetes. Durch Nerven- und Durchblutungsstörungen verlieren die Betroffenen das Gefühl im Fuß und entwickeln häufiger Geschwüre.
 

Dialyse

Blutwäsche außerhalb des Körpers bei Nierenversagen
 

Disaccharide

Fachbegriff für Zweifachzucker.
  

DNS / DNA

Desoxyribonukleinsäure (engl.: deoxyribonucleic acid). Langkettiges Molekül, auf dem die Erbinformation gespeichert ist. Die DNS besteht aus Zuckermolekülen, Phosphat und vier Basen (Adenin, Guanin, Cytosin, Thymin). Die Abfolge der Basen bildet den genetischen Code. Die DNS besteht aus zwei gegenläufigen Strängen, die wie ein Reißverschluss miteinander verbunden sind. Dabei passen immer zwei Basen genau zusammen: Adenin bindet nur an Thymin und Guanin nur an Cytosin.
 

Nach oben

E

Einfachzucker

Zuckermoleküle sind aus Einheiten von Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff aufgebaut. Der bekannteste Einfachzucker ist Glukose. Lagern sich mehrere Einfachzucker aneinander und verbinden sich, entstehen Zweifachzucker oder sogar Vielfachzucker.
 

Ejakulationsstörung

Störung des Flüssigkeitsergusses während des Orgasmus.
 

Embryonale Stammzellen

Stammzellen aus frühen Embryonalstadien.
 

Endovaskuläre Angioplastie

Erweiterung eines verengten Gefäßes mittels eines ins Gefäßsystem eingeführten Katheters. Endovaskulär bedeutet, dass der Katheter über einen Öeistenschnitt in ein Gefäß eingeführt und in diesem bis zur Behandlungsstelle vorgeschoben wird.
 

Energiebilanz

Verhältnis zwischen Energieverbrauch und Energieaufnahme.  Ist die Aufnahme größer als der Verbrauch, ist die Energiebilanz positiv. Dies ist während des Wachstums der Fall. Nach abgeschlossener Wachstumsphase führt eine positive Energiebilanz zu einer Gewichtszunahme. Abnehmen ist nur bei negativer Energiebilanz möglich.
 

Enzym

Protein, das den Ablauf chemischer Reaktionen steuert und beschleunigt (Katalysator). Die Reaktion läuft dabei an einem bestimmten Teil des Enzyms ab, dem sogenannten aktiven Zentrum.
 

Epilepsie

Erkrankung, bei der vorübergehende Funktionsstörungen im Gehirn Krampfanfälle auslösen.
 

Nach oben

F

Farbdopplersonographie

(auch: farbkodierte Dopplersonographie) Form der Ultraschalluntersuchung zur Feststellung von Durchlutungsstörungen. Sie stellt die Richtung des Blutflusses in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dar. Arteriosklerose: Verengung und Verhärtung der Innenwände der Schlagadern (Arterien) durch Ablagerungen. Die Arteriosklerose behindert den Blutfluss.
 

Farbkodierter Ultraschall-Duplex

(wie Ultraschall-Doppler-Methode) Allerdings werden die Geschwindigkeitssignale durch verschiedene Farben dargestellt.
 

Fett

Chemische Verbindung aus einem Glycerinmolekül mit angehängten Fettsäuren. Fette sind wichtige Energielieferanten im Körper.
 

Fettsäuren

Teile von Fetten, die aus Kohlenstoffatomen bestehen. Je nachdem, ob diese nur mit Einfachbindungen miteinander verbunden sind, oder auch eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten, unterscheidet man gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren.
 

Freie Fettsäuren

Fettsäuren, die nicht an ein Glyzerinmolekül gebunden sind und deshalb schnell oxidative Reaktionen eingehen.
 

Fruktose

Fruchtzucker
 

Nach oben

G

Gen

Bestimmte Abfolge von Basen entlang der DNA, die den Code für ein funktionierendes Protein darstellt.
 

Gestationsdiabetes

Diabetes, der während der Schwangerschaft entsteht und hinterher wieder verschwindet. Ein gewisser Prozentsatz der Betroffenen entwickelt nach einigen Jahren jedoch einen manifesten Diabetes. Siehe auch Schwangerschaftsdiabetes.
 

Ghrelin

(Growth Hormone Release Inducing) Appetitanregendes Hormon, das in der Magenschleimhaut hergestellt wird.
 

Glomeruläre Filtrationsrate (GFR)

Das pro Zeiteinheit von den Nierenkörperchen (Glomeruli) der Nieren filtrierte Volumen.
 

Glucagon

Hormon, das als Gegenspieler von Insulin wirkt und in den Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Glucagon wird ausgeschüttet, wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist und führt zum Abbau von Glykogen zu Glukose.
 

Glukose

Aus sechs Kohlenstoffatomen aufgebauter Einfachzucker. Glukose ist einer der wichtigsten Energielieferanten im Körper. Die Aufnahme der Glukose in die Körperzellen wird durch das Hormon Insulin gesteuert.
 

Glukosetoleranz, gestört

Blutzuckerwerte, die unter Belastung, z.B. durch Nahrungszufuhr, vergleichsweise hoch bleiben; mögliche Vorstufe von Diabetes mellitus.
  

Glukosetransporter

Transportmembrane in der Zellmembran, die den Transport von Fructose und Glukose durch die Zellmembran katalysieren.
 

Glukosurie

Vermehrte Ausscheidung von Glukose mit dem Harn.
 

Glykämischer Index (GI)

Gibt an, wie schnell der in einem Lebensmittel enthaltene Zucker ins Blut gelangt. Der glykämische Index ist unter anderem abhängig vom Fasergehalt und der Zubereitungsart der Nahrung. Ein hoher GI weist auf einen schnellen hohen Ausschlag des Blutzuckers hin.
 

Glykogen

Langkettiger Vielfachzucker, der aus Glukoseeinheiten aufgebaut ist und als Energiespeicher dient.
 

Grundumsatz

Diejenige Energiemenge, die der Körper in Ruhe verbraucht. Der Grundumsatz wird maßgeblich durch die Muskelmasse bestimmt.
 

Nach oben

H

Hashimoto thyreoiditis

Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die zur allmählichen Zerstörung der Hormondrüse mit der Folge einer Unterfunktion führt. Die Betroffenen müssen lebenslang Schilddrüsenhormone einnehmen, um die ausbleibende Hormonproduktion auszugleichen.
 

HbA1c-Wert

Maß für den langfristigen Blutzuckerwert. Zeigt an, wieviele Zuckermoleküle an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden sind.
 

HLA-Gene

Gruppe menschlicher Gene, (HLA = Humanes Leukozytenantigen), die ein, für das Immunsystem sehr wichtiges System (HLA-System) bilden
 

Hormon

Botenstoffe, die in Drüsengeweben gebildet und über den Blutkreislauf transportiert werden. Hormone steuern durch ihre Signale viele Vorgänge im Körper, zum Beispiel regulieren sie den Blutzuckerspiegel (siehe Insulin).
 

Hyperglykämie

Siehe Überzucker
 

Hyperinsulinämie

Krankhaft erhöhter Insulinspiegel im Blut.
 

Hyperlipidämie

Erhöhte Blutfettwerte.
 

Hypertonie

Bluthochdruck
 

Hypoglykämie

Siehe Unterzucker.
 

Hypothalamus

Hirnregion, die als Schnittstelle zwischen Hormon- und Nervensystem fungiert. Der Hypothalamus kann Nervensignale empfangen und schüttet daraufhin bestimmte Hormone aus.
 

Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse

Auch bekannt als die „Achse des Stresses“, denn bei Stress wird diese Achse mit dem Hypothalamus als oberstem Befehlsgeber aktiviert. Endprodukt ist das in der Nebennierenrinde gebildete Hormon Cortisol infolge der vorherigen Einwirkung des adrenokortikotrope Hormons (ACTH) der Hypophyse.
 

Nach oben

I

IGT

Steht für Englisch „impaired glucose tolerance“ und bezeichnet eine Störung in der Glukosetoleranz. Dabei kommt es zu Überzucker, beispielsweise nach dem Essen. Im Gegensatz zu Diabetikern ist der Blutzuckerspiegel bei IGT-Patienten in nüchternem Zustand aber normal. IGT kann nach einiger Zeit zu einem Diabetes führen.
 

Immunsuppression

Vorgang, der immunologische Prozesse unterdrückt, beispielsweise nach einer Transplantation, um die Abstoßung des Spenderorgans zu verhindern.
 

Induzierte pluripotente Stammzellen

Pluripotente Stammzellen, die durch künstliche Reprogrammierung aus Körperzellen entstanden sind.
 

Inselautoantikörper

Antikörper, die sich gegen Bestandteile der insulinproduzierenden Betazellen richten und auf eine Entstehung von Typ-1-Diabetes hinweisen.
 

Inselautoimmunität

Auftreten von Inselautoantikörpern, die ein Hinweis auf eine Typ-1-Diabetes-Erkrankung sind.
 

Insulin

Körpereigenes Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es bewirkt eine Steigerung der Glukoseaufnahme in die Körperzellen. Als Folge sinkt der Blutzuckerspiegel.
 

Insulinanaloga

Stoffe, die ähnlich wie Insulin aufgebaut sind. Im Unterschied zum echten Insulin haben sie eine veränderte Wirkungsdauer.
 

Insulinresistenz

Phänomen, dass die Körperzellen weniger auf das Hormon Insulin reagieren. Das Insulin bindet zwar nach wie vor an die korrekten Rezeptoren, doch die Weiterleitung des Signals geschieht nur ungenügend.
 

Insulitis

Autoimmune Entzündung der Betazellen.
 

Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist

Vom Körper produzierter Hemmstoff, der die Wirkung von Interleukin-1 (IL-1) abbremst und schließlich beendet.
 

Interleukin-6

Signalsubstanz des Immunsystems aus der Gruppe der Interleukine, die für Entzündungsreaktionen im Körper mitverantwortlich sind. Es besitzt eine Schlüsselrolle in der unspezifischen, angeborenen Immunantwort.
 

Nach oben

J

Jojo-Effekt

Bezeichnet das Phänomen, dass nach zunächst erfolgreicher Diät das Körpergewicht häufig wieder ansteigt, oft sogar auf ein noch höheres Niveau als vor der Diät. Ursächlich sind wahrscheinlich Gegenregulationsmechanismen des Körpers.
 

Nach oben

K

Kalorie

Einheit, mit der der Energiegehalt in Nahrungsmitteln angegeben wird, normalerweise ausgedrückt in Kilokalorien (1000 Kalorien = 1 Kilokalorie).
 

Kapillaren

Kleine Blutgefäße, die ein feines Netzwerk, das Kapillarnetz, bilden. Es findet sich in den meisten Organen und Geweben des Körpers und wird von Arteriolen gespeist und über Venolen drainiert.
 

Kardiale autonome diabetische Neuropathie

Von autonomer diabetischer Neuropathie spricht man, wenn infolge des Diabetes das vegetative (unwillkürliche) Nervensystem gestört ist, das die Funktion innerer Organe reguliert.
   

Karyotyp

Gesamtheit aller zytologisch erkennbaren Chromosomeneigenschaften ( Anzahl der Chromosomen in einer Zelle, Lage des Zentromers etc.) eines Individuums oder einer Gruppe genetisch verwandter Individuen.
 

Ketoazidose

Übersäuerung. Bei Insulinmangel kommt es zu einem verstärkten Abbau von Fetten, wodurch saure Ketonkörper entstehen, die den Körper übersäuern.
 

Ketone

Chemische Verbindungen, die als funktionelle Gruppe eine nicht endständige Carbonylgruppe (Doppelbindung zwischen C und O) enthalten.
 

Ketonurie

Ausscheidung von Ketonkörpern im Urin. Diese entstehen, wenn der Körper Fette verbrennt. Chemisch gesehen gehören Ketonkörper zur Gruppe der Säuren. Sind zu viele davon im Körper, kommt es zur Ketoazidose.
 

Knockout-Mäuse

Mausmodelle, bei denen ein oder mehrere Gene gezielt abgeschaltet werden.
 

Kohlenhydrate

Überbegriff für verschieden große Zuckermoleküle, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Kohlenhydrate dienen als Energiespeicher. Bei Bedarf werden sie in Einfachzucker (Glukose) gespalten.
 

Kolonkarzinom

Darmkrebs
 

Kreatinin

Stoff, der in Muskeln und Nervenzellen gebildet und über die Niere ausgeschieden wird. Die Menge an Kreatinin im Blut kann deshalb als Marker für deren Leistungsfähigkeit herangezogen werden.
 

Nach oben

L

Langerhans-Inseln

Zellansammlungen in der Bauchspeicheldrüse, die die Hormone Glucagon und Insulin produzieren. Sie sind hauptsächlich aus Alpha- und Beta-Zellen aufgebaut.
 

Laserkoagulation

Laserbestrahlung der Netzhaut, z.B. bei diabetischer Retinopathie. Durch punktweises Veröden wird der Sauerstoffbedarf der Netzhaut verringert, sodass der Reiz entfällt, neue Gefäße zu bilden.
 

Leishmaniose

Durch Parasiten der Gattung Leishmania verursachte Protozoen-Infektion, die vor allem außerhalb Europas verbreitet ist. Es gibt aber auch Infektionsgebiete im Mittelmeerraum.
 

Leptin

Ein von den Fettzellen produziertes Hormon, das als Signal für das Sättigungszentrum im Gehirn fungiert. Bei Übergewichtigen ist die Empfindlichkeit für Leptin reduziert, worauf der Körper mit einer vermehrten Ausschüttung von Leptin reagiert.
 

Leptinresistenz

Resistenz gegenüber dem Sättigungshormon Leptin. In der Folge haben Betroffene trotz hoher Leptinspiegel weiterhin Appetit und Hunger.
 

Lipolyse

Spaltung von Lipiden durch bestimmte Enzyme (Lipasen). Beim Abbau entstehen u.a. freie Fettsäuren, die ins Blut abgegeben werden. Die Lipolyse tritt z.B. auf, wenn im Fettgewebe des Bauchraums Fett aus den Fettzellen (Adipozyten) mobilisiert wird.
 

Lumen

Innerer Querschnitt eines Gefäßes.
 

Lymphozyten

Einer von fünf Typen weißer Blutkörperchen, die gefährliche Fremdsubstanzen im Körper bekämpfen. Man unterscheidet zwei Arten von Lymphozyten, die als B-Zellen und T-Zellen bezeichnet werden.

Nach oben

M

Magnetresonanztomographie (MRT)

(auch: Kernspintomographie) Bildgebendes diagnostisches Verfahren zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.
 

Makroalbuminurie

Fortgeschrittenes Stadium der Mikroalbuminurie, bei der die Rate der Eiweißausscheidung im Urin stark erhöht ist (über 300 mg innerhalb von 24 Stunden an zwei von drei Tagen).
 

Makroangiopathie

Schädigung der großen Blutgefäße durch den Diabetes. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Arteriosklerose.
 

Makulopathie

Erkrankung und Funktionseinschränkung des Punktes des schärfsten Sehens (Makula) der Netzhaut.
 

Metabolisches Syndrom

Vorstufe des Typ-2-Diabetes, bei der die Glukose nur noch ungenügend in die Körperzellen aufgenommen wird. Als Folge kommt es zu einem Anstieg des Blutzuckers.
 

Metabolomik

Die Erforschung des Metaboloms, um quasi einen Fingerabdruck des menschlichen  Stoffwechsels zu gewinnen. Das Metabolom fasst alle charakteristischen Stoffwechsel-Eigenschaften einer Zelle bzw. eines Gewebes zusammen
 

Mikroalbuminurie

Ausscheidung von geringen Mengen Eiweiß, die im Urin gemessen werden können und ein erstes Zeichen einer Nephropathie sind.
 

Mikroangiopathie

Schädigung der kleinen Blutgefäße, die unter Anderem zu Sehstörungen und Nierenproblemen führen kann.
 

Mikrobiom

Es umfasst alle Mikroorganismen im Darm
 

Mikrovaskulär

Die winzig kleinen Blutgefäße betreffend.
 

Mischinsulin

Vorgefertigte Mischung aus kurz- und langwirkendem Insulin, um sowohl den Grundbedarf als auch den Insulinbedarf nach den Mahlzeiten zu decken.
 

Monoklonale Antikörper

Hochspezialisierte und zielgerichtete Antikörper, die für verschiedene Immuntherapien, z.B. auch in der Krebstherapie eingesetzt werden.
 

Monosaccharide

Fachbegriff für Einfachzucker.
 

Morbus Addison

Seltene, potentiell lebensbedrohliche Erkrankung mit einem vollständigen Funktionsverlust der Nebenniere, der einen Cortisolmangel nach sich zieht. Eine der möglichen Ursachen ist eine Autoimmunerkrankung.
 

Nach oben

N

Nephropathie

Schädigung der Nieren durch den Diabetes, die lange Zeit keine Beschwerden hervorruft und im Frühstadium kaum zu erkennen ist. Eiweißausscheidungen im Urin sind die erste Möglichkeit, einen Nierenschaden festzustellen.
 

Neuropathie

Schädigung des Nervensystems auf Grund des Diabetes. Sowohl das senso-motorische Nervensystem, als auch das autonome Nervensystem kann betroffen sein.
 

Nitrosamine

Krebserregende Stoffe, die als Reaktionsprodukte aus Aminen und Nitrit, entstehen.
 

nicht-proliferativ

Nicht wachsend, sich nicht ausdehnend.
 

Nüchternglukose

Blutzuckerspiegel bei nüchternem Magen.
 

Nach oben

O

Omega-3-Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, denen positive Einflüsse auf Herzkreislaufsystem und entzündliche Prozesse zugeschrieben werden.
 

Optikusatrophie

Schädigungen des Sehnervs, die zu einer Rückbildung bzw. zu einem Verlust der Markscheiden des Sehnervs führen. Ursache kann z.B. ein Glaukom sein.
 

Ovarialkarzinom

Eierstockkrebs
 

Nach oben

P

Pankreas

Placebo

Wirkstofffreies Präparat. Ein Placebo dient als Vergleichsmittel in wissenschaftlichen Studien. Damit können Beobachtungen, die während der Studie gemacht werden, differenziert werden. Treten bestimmte Effekte zum Beispiel sowohl bei den Probanden der Placebo-Gruppe als auch in der Gruppe mit dem echten Wirkstoff auf, sind sie nicht auf den Wirkstoff zurückzuführen.
 

Polygene Erkrankung

Erkrankung, an der mehrere Gene ursächlich beteiligt sind.
 

Polysaccharide

Fachbegriff für Vielfachzucker.
 

Postprandial

Fachausdruck für „nach dem Essen“. Der Blutzucker steigt nach den Mahlzeiten an. Dies wird als „postprandialer Glukoseanstieg“ bezeichnet.
 

Progredienz

Fortschreiten
 

Prostatakrebs

Krebserkrankung der Vorsteherdrüse des Mannes.
 

Proteine

Komplex strukturierte Moleküle, die vielfältige Aufgaben im Körper übernehmen. Sie haben die Fähigkeit, andere Moleküle spezifisch zu binden und wieder zu lösen. Proteine bestehen aus Aminosäureketten, die auf komplexe Weise angeordnet und gefaltet sind.
 

Nach oben

R

Resistin

Peptidhormon, das vom Fettgewebe freigesetzt wird. Ein Zusammenhang zwischen diesem Hormon und Insulinresistenz wird vermutet.
 

Retinopathie

Schäden am Augenhintergrund, die durch den Diabetes entstehen und im Extremfall zur Erblindung führen können.
 

Retroviren (Reverse Transkriptase Onkoviren)

Familie behüllter einsträngiger RNA-Viren. Ihr Erbinformation liegt in Form von Ribonukleinsäure vor. Die RNA von Retroviren muss zunächst in ein DNA-Molekül umgeschrieben werden, bevor sie als solches in das Erbmaterial der Wirtszelle eingebaut und dort aktiv werden kann.
 

Nach oben

S

Schlafapnoe

Syndrom, das durch Atemstillstände (Apnoen) während des Schlafs gekennzeichnet wird. Sie führen zu einer verringerten Sauerstoffversorgung und zu wiederholten Aufwachreaktionen. Diese Aufwachreaktionen stellen eine automatische Alarmreaktion des Körpers dar. Infolge der Schlafapnoe leiden die Betroffenen zumeist unter Tagesmüdigkeit bis hin zum Einschlafzwang.
 

Schwangerschaftsdiabetes

Diabetes, der erstmals während der Schwangerschaft diagnostiziert wird. Meistens normalisiert sich der Blutzuckerspiegel nach der Schwangerschaft wieder. Siehe auch Gestationsdiabetes.
 

Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüse produziert zu geringe Mengen an jodhaltigen Schilddrüsenhormonen. Dadurch ist der Stoffwechsel krankhaft verlangsamt und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab. Weitere mögliche Symptome sind Antriebsschwäche, Gewichtszunahme, trockene Haut, langsamer Puls und extreme Kälteempfindlichkeit.
 

Sensomotorische Polyneuropathie

Durch sensible und motorische Reiz- und Ausfallserscheinungen gekennzeichnetes Beschwerdebild (z.B. Muskelschwäche).
 

Sekretion

Abgabe von Stoffen aus einem Gewebe, meistens aus Drüsen.
 

Serotonin

Ein Botenstoff im Gehirn, der die Stimmung aufhellt und den Hunger dämpft. Ein Serotoninmangel wurde bei verschiedenen Krankheiten – Depression, Essstörungen, Adipositas – beschrieben.
 

SPECT-Myokardszintigraphie

Nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren, das Informationen zu den Durchblutungsverhältnissen und zur Vitalität und Funktion des Herzmuskels liefern kann.
 

Spurenelemente

Mineralische Substanzen, von denen der menschliche Körper nur eine sehr geringe Menge benötigt.
 

Stent

(Gefäßstütze) Medizinisches Implantat, das in Hohlorgane eingebracht wird, um sie offen zu halten.
 

Stress-Echokardiographie

Ultraschalluntersuchung des Herzens während Belastung; eine der wichtigsten diagnostischen Maßnahmen, um Durchblutungsstörungen des Herzmuskels und Brustschmerzen bei Verdacht auf Herzenge (Angina pectoris) abzuklären.
 

Stimuluskontrolle

Technik der Verhaltenstherapie. Durch geplantes Aufsuchen, Vermeiden oder Verändern der Reizbedingungen, die dem Zielverhalten vorausgehen, soll das beobachtbare oder verdeckte Verhalten beeinflusst werden.
 

Stoffwechsel

Die Gesamtheit aller chemischen Prozesse, die im Körper ablaufen.

Nach oben

T

TH1-Zellen

T-Helferzellen Typ 1; produzieren Botenstoffe, die eine allergische Antwort hemmen; sind Gegenspieler der TH2-Zellen.
 

TH2-Zellen

T-Helferzellen Typ 2; produzieren Botenstoffe, welche unter anderem die IgE-Bildung fördern und so eine Entzündungsreaktion hervorrufen.
 

T-Helferzellen

Lymphozyten; Teil der Immunabwehr; schütten Botenstoffe (Zytokine) aus, um andere Zellen des Immunsystems zu alarmieren.
 

T-Zellen, zytotoxische

Weiße Blutzellen, die der Immunabwehr dienen. Die Zellen werden im Knochenmark erzeugt und reifen im Thymus aus. Sie sind Teil der erworbenen Immunabwehr und finden virusbefallene oder Tumorzellen.
 

Transgene Mäuse

Mausmodelle, bei denen mit gentechnischen Methoden einzelne Gene abgeschaltet oder arteigene bzw. artfremde Gene in den Mausorganismus eingebracht sind.
 

Transkripte

Die Produkte einer Transkription, d.h. der Synthese von RNA anhand einer DNA als Vorlage.
 

Transkriptom

Gesamtheit der übersetzten Erbinformation (RNA) in einer Zelle.
 

Traubenzucker

Siehe Glukose.
 

Triglycerid

Andere Bezeichnung für Fett.
 

Thrombozyten

Blutplättchen, wichtig für die Blutgerinnung.
 

Tumor-Nekrosefaktor (TNF alpha)

Botenstoff des Immunsystems, der an lokalen und systemischen Entzündungen beteiligt ist.
 

Typ-1-Diabetes

Stoffwechselerkrankung im Kindesalter, bei der die Insulin-produzierende Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse zu Grunde gehen, da das körpereigene Immunsystem sie angreift und zerstört.
 

Typ-2-Diabetes

Chronische Stoffwechselerkrankung, die meist im Erwachsenenalter auftritt. Eine Typ-2-Diabeteserkrankung entwickelt sich auf Basis einer Insulinresistenz und einer Insulinsekretionsstörung.
  

Nach oben

U

Ultraschall-Doppler-Methode

Strömungsgeschwindigkeitsmessung in Gefäßen und im Herzen. Sie erfolgt anhand der von den Erythrozyten mit Doppler-Effekt reflektierten Schallwellen.
 

Unterzucker

Zu niedriger Blutzuckerspiegel, ab weniger als 50 mg/dl. Eine Unterzuckerung kann zu einem bedrohlichen Koma führen.
 

Überzucker

Zu hoher Blutzuckerspiegel. Überzucker kann im schlimmsten Fall zu Bewusstlosigkeit und Koma führen.
 

Nach oben

V

Venolen

Kleine Venen.
 

Very light Density lipoproteins (VLDL)

Bei VLDL handelt es sich um Bestandteile des Blutplasmas. VLDL dienen dem Transport von Triglyceriden, Cholesterin und Phospholipiden von der Leber zu den Geweben.
 

Vielfachzucker

Sehr große Zuckermoleküle, die aus vielen miteinander verbundenen Einfachzuckern aufgebaut sind. Die Speicherstoffe Stärke und Glykogen zählen zu dieser Gruppe.
 

Vitamin D

Vitamin, das in Ei und Milchprodukten vorkommt, aber bei Sonneneinwirkung auch von der Haut hergestellt werden kann. Es spielt eine wichtige Rolle für das Knochenwachstum.
 

Vorläuferzellen (Progenitorzellen)

Entweder Abkömmlinge einer pluripotenten adulten Stammzelle oder aus fetalem Gewebe isoliert. Sie besitzen  Stammzelleigenschaften, sind aber – noch umkehrbar - auf einen künftigen Funktionsbereich festgelegt.
 

Nach oben

X

Xenotransplantation

Übertragung von lebens- und funktionstüchtigen Zellen oder Organen zwischen verschiedenen Arten (Spezies).
 

Nach oben

Z

Zerebralgefäße

Gefäße des Gehirns.
 

Zöliakie

Chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten (Klebereiweiß in vielen Getreidesorten).
 

Zucker

Aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff aufgebaute Moleküle, die als wichtige Energielieferanten für den Körper dienen. Je nach ihrer Größe unterscheidet man Einfachzucker, Zweifachzucker und Vielfachzucker.
 

Zweifachzucker

Größeres Zuckermolekül, das aus zwei miteinander verbundenen Einfachzucker-Molekülen besteht.
 

Zytokine

Proteine, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen bestimmen.
 

Zytotoxisch

Zellschädigend
 

Zytotrop

Auf Zellen gerichtet.
 

Nach oben

zum Seitenanfang
Druckversion