Risikofaktoren bei Typ-2-Diabetes

Nicht alle Menschen sind gleich anfällig für Typ-2-Diabetes. Warum entgleist der Zuckerstoffwechsel bei manchen Menschen, während andere trotz eines ungesunden Lebensstils ihr Leben lang verschont bleiben vor erhöhten Blutzuckerspiegeln? Es wäre zu einfach, nur dem Übergewicht und der fehlenden Bewegung die Schuld für Typ-2-Diabetes zu geben.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hat bei Ihnen die Vorstufe Prädiabetes oder bereits einen ausgeprägten Typ-2-Diabetes festgestellt? Dann ist der erste Schritt, eine gesündere Lebensweise mit viel körperlicher Bewegung und vollwertiger Ernährung zu beginnen. In vielen Fällen normalisiert sich dadurch der Blutzuckerspiegel oder steigt zumindest nicht weiter an. Eine Behandlung mit antidiabetischen Medikamenten ist dann häufig gar nicht notwendig. Es gibt jedoch eine Gruppe von Menschen, bei welchen der Blutzuckerspiegel auf lange Sicht nicht sinkt, obwohl sie massiv Übergewicht abgebaut haben. Denn auch die genetische Veranlagung spielt für Typ-2-Diabetes eine große Rolle.

Lesen Sie mehr zu den verschiedenen Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes und erfahren Sie, wie Sie Ihr persönliches Diabetesrisiko testen können.

Übergewicht als Diabetes-Risiko © Peter Jobst / Fotolia

Übergewicht und Bewegungsmangel: Übergewicht oder starkes Übergewicht (Adipositas) und Bewegungsmangel sowie verminderte Muskelmasse im Alter sind wesentliche Risikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes. ...weiter

Fast Food © fotoatelie / Fotolia

Riskante Ernährungsgewohnheiten: Bestimmte Ernährungsgewohnheiten scheinen die Entwicklung von Typ-2-Diabetes zu begünstigen. So ist das Risiko für einen Typ-2-Diabetes bei Menschen mit hohem Fleischkonsum (insbesondere rotes Fleisch) deutlich größer. ...weiter

Genetisches Risiko Diabetes © ktsdesign / Fotolia

Genetisches Risiko: Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung, an deren Entstehung Gene wesentlich beteiligt sind. Besonderes Interesse gilt jenen Genen, die eine Rolle bei der Insulinproduktion und -abgabe durch die Betazellen und bei der Entwicklung von Übergewicht spielen. ...weiter

Epigenetik © vchalup / fotolia

Epigenetik: Die genetische Veranlagung alleine kann nicht verantwortlich sein für die schnelle Ausbreitung der weltweiten Diabetes-Epidemie. Untersuchungen legen nahe, dass auch andere vererbbare Faktoren eine Rolle spielen. ...weiter

Risiko durch Rauchen © Kai Köhler / Fotolia

Ist Rauchen ein Risikofaktor für Diabetes? Rauchen beeinflusst das Diabetesrisiko, dies gilt insbesondere für männliche Raucher. Für Frauen ist der Zusammenhang zwischen Rauchen und Typ-2-Diabetes weniger gut belegt. ...weiter

Nichtalkoholische Fettleber © Sebastian Kaulitzki / Fotolia

Welche Rolle spielen Fetteinlagerungen in die Leber? Wenn das besonders stoffwechselaktive und insulinempfindliche Fettgewebe im Bauchraum unempfindlicher für Insulin wird, setzt es vermehrt Fettsäuren frei. ...weiter

Schlafstörungen © Fotolia

Was haben Schlafstörungen mit Diabetes zu tun? Die Schlafqualität kann die Entstehung von Diabetes begünstigen. Das liegt vermutlich daran, dass der Körper bei einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus vermehrt Stresshormone ausschüttet, die eine Insulinresistenz begünstigen. ...weiter

Medikamente © HamsterMan / Fotolia

Medikamente und psychosoziale Risikofaktoren:  Manche Medikamente können die Entstehung von Typ-2-Diabetes fördern oder einen bereits bestehenden Diabetes verschlechtern. ...weiter

Diabetes Risikotest © PixelEmbargo / Fotolia

Lässt sich das persönliche Diabetes-Risiko abschätzen? Mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam (DIfE) lässt sich das persönliche Diabetesrisiko einfach und kostengünstig bestimmen. ...weiter

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Informationen zum Inhalt

Quellen:

siehe jeweilige Texte

Letzte Aktualisierung:

15. November 2018

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