Die Immuntherapie steckt aber mit wenigen kleinen Studien noch in den Kinderschuhen. Woran liegt das?

Man muss immer abwägen zwischen Nutzen und Schaden. Bisher gab es schon etwa 20 verschiedene Therapiekonzepte, die allesamt meist erst nach Ausbruch der Erkrankung durchgeführt wurden, davon waren fünf oder sechs erfolgreich. Wir hatten also durchaus Erfolge, aber mit der Größe und Nachhaltigkeit dieser Erfolge war man noch nicht ausreichend zufrieden, um diese Therapien schon auf den Markt zu bringen.

Zudem sind wir ziemlich sicher, dass man wahrscheinlich Kombinationstherapien brauchen wird, wie man heute ja auch in der Krebstherapie mit einem Immunsuppressivum alleine selten auskommt. Allerdings ist die Logistik für solche Kombinationstherapien, mit Wirkstoffen verschiedener Anbieter, nicht einfach. Hier brauchen wir eine gute Zusammenarbeit auch mit der Industrie, aber das wird passieren.

 

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