Was bringt dann letztendlich die frühzeitige Diagnose?

Sie bringt die nicht ganz unbegründete Hoffnung, den Krankheitsausbruch über eine frühe Prävention einmal ganz zu verhindern. Leukämie ist ja im Kindesalter auch vielfach heilbar, das zeigt, dass gerade im frühen Kindesalter noch vieles umgedreht werden kann. 

Wenn uns dies nicht gelingt, dann wollen wir es zumindest schaffen, den Krankheitsausbruch so lange wie möglich hinauszuzögern, um auch über kritische Zeiten wie die Pubertät hinauszukommen. Auch verringert sich dadurch die Wahrscheinlichkeit späterer Komplikationen. Daher wäre schon sehr viel gewonnen, wenn wir den Zeitpunkt vom 2. auf das 20. Lebensjahr hinausschieben könnten.

Außerdem ließen sich die Traumata einer akuten Krankheitsdiagnose mit schlimmen Hyperglykämien durch eine frühe Diagnose verhindern. 

Weitere Informationen zur frühen Diagnose von Typ-1-Diabetes

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