Menge und Häufigkeit von Obst- und Gemüseverzehr

20. Jul 2012

Inwieweit die Menge an verzehrtem Obst und Gemüse für das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, eine Rolle spielt, war bislang unklar. Englische Ernährungswissenschaftler konnten nun mit der Nutrition-Norfolk-Studie eindeutige Zahlen liefern.

Obst und Gemüse

© monticellllo/fotolia.com

Die Forscher griffen dazu auf die Daten von 3704 Teilnehmern der EPIC-Norfolk-Studie zurück, in der ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Krebsrisiko untersucht wird. Alle Teilnehmer, darunter auch 653 Diabetiker, hatten ihre Essgewohnheiten in Tagebüchern festgehalten.

Aus dieser Untersuchung ging hervor, dass eine größere Menge an Obst und Gemüse mit einem um 21 Prozent niedrigeren Typ-2-Diabetes-Risiko verbunden ist. Vor allem der häufigere Konsum von Gemüse, weniger so von Früchten, ist demnach vorteilhaft. Neben der Menge ist auch die Vielfalt der verzehrten Obst- und Gemüsesorten ausschlaggebend für ein vermindertes Diabetes-Risiko. Dies bestätigt die von Diabetologen seit mehr als einem Jahrhundert geforderte gesunde Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse eindeutig.

Quelle:
Cooper, AJ. et al.: A Prospective Study of the Association between Quantity and Variety of Fruit and Vegetable Intake and Incident Type 2 Diabetes. In: Diabetes Care, 2012, 35(6):1293-1300

Stanton, RA.: A plant-based diet - good for us and for the planet. In: MJA Open, 2012, 1 Suppl 2: 5-6

 


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