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Neues Video: Alles Veranlagung oder doch eine Frage des Lebensstils?

06. Okt 2017

Erkenntnisse über die genetischen Grundlagen von Diabetes ermöglichen die Entwicklung individueller Therapieansätze – präzise zugeschnitten auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten.

Risiko-Gene, die von den Eltern vererbt werden, spielen sowohl bei Typ-1- als auch bei Typ-2-Diabetes eine große Rolle. Vererbt wird jedoch nicht die Krankheit selbst, sondern die Veranlagung, mit höherer Wahrscheinlichkeit im Lauf des Lebens Diabetes zu entwickeln. Warum die Krankheit bei einem Menschen ausbricht und beim anderen nicht, ist bisher nicht endgültig geklärt. Dies kann von zahlreichen Umweltfaktoren abhängen, oder – wie bei Typ-2-Diabetes – auch vom persönlichen Lebensstil. Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung helfen, das Risiko für Diabetes vom Typ-2 zu senken.

Präzise Diabetestherapie der Zukunft

Die Funktionen der bis zu 250 bisher bekannten Diabetes-Risikogene sind noch lange nicht alle bekannt. Wissenschaftler arbeiten mithilfe der Genforschung daran, durch genaue Kenntnis der molekularen Grundlagen neue Ansatzpunkte für die Entwicklung von Arzneimitteln zu finden.

In unserem neuen Video beschreibt Prof. Martin Hrabě de Angelis, Leiter des Instituts für experimentelle Genetik am Helmholtz Zentrum München, das Zusammenspiel individueller Lebensstilfaktoren und genetischer Grundlagen bei Diabetes.

Typ-2-Diabetes: Genforschung  
Dauer: 2.21 Minuten

 

Weitere Filme rund um Diabetes finden Sie in der Mediathek des Diabetesinformationsdienstes.


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