Früherkennung von Typ-1-Diabetes

Fr1da-Studie geht in die zweite Runde

18. Okt 2019

Im Rahmen der bayernweiten Fr1da-Studie wurden bereits 100.000 Kinder auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes untersucht. Nun geht die Fr1da-Studie in die Verlängerung: Unter dem Namen Fr1da-plus kann nun auch eine weitere Altersgruppe teilnehmen: Neben Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren können nun auch Neun- bis Zehnjährige bei der Studie mitmachen.

Fr1da-Studie

© Helmholtz Zentrum München

Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Seit 2015 läuft in Bayern die weltweit erste bevölkerungsweite Früherkennungsuntersuchung für Typ-1-Diabetes bei Kindern. Durch die Teilnahme an „Fr1da – Typ-1-Diabetes: Früh erkennen – Früh gut behandeln“ konnten bereits zahlreiche Kinder rechtzeitig diagnostiziert und vor dem Risiko einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung bewahrt werden. Das kostenlose Screening erfolgt mithilfe eines einfachen Bluttests bei Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren und jetzt auch von neun bis zehn Jahren unter der Studienfortsetzung mit dem Namen „Fr1da-plus“.

Die Typ-1-Diabetes-Früherkennung hilft, die Erkrankung in einem frühen Stadium zu erkennen und somit gut zu behandeln. Lebensbedrohliche Überzuckerungen werden vermieden. Die Familien können frühzeitig geschult und bestmöglich betreut werden. Zudem ist die Teilnahme an innovativen Präventionsstudien möglich. Die „Fr1da-Insulin-Interventionsstudie“ hat beispielsweise zum Ziel, durch die orale Einnahme von Insulin das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder ganz zu stoppen.

Weitere Informationen zur „Fr1da“-Studie: www.typ1diabetes-frueherkennung.de

Lesen Sie hier mehr zu den Präventionsstudien. 

 

Quelle:

Helmholtz-Zentrum München: Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes erreicht Meilenstein und wird fortgesetzt. Pressemitteilung vom 15.10.2019


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