2. Patiententag Diabetes - Wieder ein voller Erfolg

18. Mär 2014

Am 15. März fand im Klinikum rechts der Isar in München der 2. Patiententag Diabetes statt. Über 200 Betroffene und Interessierte folgten der Einladung des Diabetesinformationsdienstes München, einem Informationsangebot des Helmholtz Zentrums München, um sich ausführlich über aktuelle Forschungsansätze zum Krankheitsbild Diabetes zu informieren.

2. Patiententag Diabetes des Helmholtz Zentrums München

Der 2. Patiententag Diabetes des Diabetesinformationsdienstes München am vergangenen Samstag erfreute sich wie schon die erste Veranstaltung dieser Art wieder großen Zulaufs. Hochrangige Wissenschaftler und Ärzte präsentierten in Kurzvorträgen aktuelle Informationen und Forschungsergebnisse rund um das Thema Diabetes mellitus und widmeten sich in den anschließenden Diskussionen den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 

Bilder von der Veranstaltung

Neue Forschungsergebnisse des Helmholtz Zentrums München zu Typ-1- und Typ-2- Diabetes präsentierten Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Leiterin des Instituts für Diabetesforschung (IDF) und Lehrstuhlinhaberin für Diabetes und Gestationsdiabetes der TU München, der stellvertretende Institutsleiter Privatdozent Dr. Peter Achenbach sowie Dr. Timo Müller, Arbeitsgruppenleiter im Institut für Diabetes und Adipositas.

Prof. Dr. Hans Hauner, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der TU München gab anschauliche Empfehlungen insbesondere zur Prävention und nicht-insulinpflichtigen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes. Wie Spätschäden des Diabetes frühzeitig erkannt und richtig behandelt werden, erörterte Dr. Roman Iakoubov vom Klinikum rechts der Isar der TU München. 

Eindrucksvoll beschrieb Prof. Dr. Karin Lange, Leiterin der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover, die psychologischen Herausforderungen für Kinder und Jugendliche mit der Diagnose Typ-1-Diabetes. In ihrem gemeinsamen Vortrag “Jung und alt miteinander – Facebook, Twitter oder doch eine Selbsthilfegruppe?“, sprachen Josef Rehmeier, Leiter einer Selbsthilfegruppe sowie Bastian Hauck, Buchautor und Betreiber einer online-Diabetes-Gemeinschaft, in anschaulicher Weise über verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten für Menschen mit Diabetes.

Neben dem Vortragsprogramm konnten sich die Teilnehmer an Informationsständen des Diabetesinformationsdienstes München, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), des Lehrstuhls für Prävention, Rehabilitation und Sportmedizin der TU München, des Kompetenznetzes Diabetes sowie von verschiedenen Patientenorganisationen über laufende Forschungsprojekte und Angebote für Patienten informieren. Auch die Referenten standen in der Pause zum persönlichen Gespräch und für weiterführende Fragen zur Verfügung.

Bilder von der Veranstaltung

Vortragspräsentationen:

Typ-1-Diabetes - Hoffnungsträger Forschung
Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler

Typ-1-Diabetes - Frühe Krankheitsstadien
PD Dr. Peter Achenbach 

Typ-2-Diabetes und Adipositas - Forschung für maßgeschneiderte Therapien
Dr. Timo Müller

Typ-2-Diabetes - Einbahnstraße in die Insulinpflicht?
Prof. Dr. Hans Hauner

Diabetes mellitus - Spätschäden früh erkennen und richtig behandeln
Dr. Roman Iakoubov 

Kinder und Jugendliche mit Diagnose Diabetes - Herausforderung für Arzt und Familie
Prof. Dr. Karin Lange

Jung und Alt miteinander - Facebook und Twitter oder doch eine Selbsthilfegruppe?
Teil 1 
Josef Rehmeier
Teil 2
Bastian Hauck

Information rund um Diabetes - Der Diabetesinformationsdienst München
Ulrike Koller

Die Videoaufzeichnungen der Vorträge werden demnächst ebenfalls online unter beim Diabetesinformationsdienst verfügbar sein.

 


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